Archiv der

Werkstatt-Aufnahmen


von 1976 bis 2002

Die frühen Lieder, wie sie einst klangen

 
 
 
Weshalb denn die eigenen Lieder aufnehmen?


Mit Aufnahmen zu meinen eigenen Lieder begann ich bereits 1976. Ein kleiner Cassettenrecorder bildete mein damaliges Tonstudio. Er erfüllte seinen Zweck ausgezeichnet, denn er sollte ein neues Lied einfach nur aufzeichnen. Heute, mehr als 35 Jahre später, kann ich mir so meine frühen Lieder in der Fassung ihres Entstehens erneut anhören. Mein damaliger Grund war recht simple. Meine Fähigkeit, Melodien mit Noten festzuhalten, war noch nicht sehr gut ausgebildetet. Es stellte mich seinerzeit immer vor eine schwere Aufgabe sie in Noten umzusetzen, wobei das Ergebnis mit "gerade genügend genau" umschrieben sei. So war dieses technische Gerät für mich nur eine andere Form eines Notenblattes. Zusätzlich probte ich damit auch, ob eine neue Melodie für eine Oberstimme gut geeignet war, indem ich zur eigenen Aufnahme diese singend ausprobierte. Ebenso konnte ich schon damals als reiner Zuhörer fungieren und die schlechten Teile einer neuen Melodie klar erkennen.
 
Beim Sichten dieser alten Cassettenbänder entdeckte ich zusätzlich etliche mit "Lalala" gesungene Melodien ohne Text. So läßt sich ein schlichtes Aufnahmegerät auch als simpler Notizblock für unfertige Lieder verwenden. Die Bänder enthielten zusätzlich einige recht gute, neue Lieder, die ich nie zu Papier gebracht hatte. Daß diese Aufnahmen die Jahrzehnte unbeschadet überdauerten ist nur dem Bandmaterial zu verdanken. Mit heutiger Technik der Speicherung auf CDs wären alle diese Lieder unwiederbringbar verloren gewesen. Deshalb mein Rat an jene, die sich auf diese Weise Melodienotizen machen möchten. Verwendet altes Cassettenmaterial, die Tonqualität ist hierzu nicht wichtig. Denn es sind nur Vorlagen für ein späteres Überarbeiten, die nur möglichst lange erhalten bleiben sollten.
 
Viele dieser alten Werkstatt-Aufnahmen waren letztlich nur Vorabversionen hin zur Endfassung, manchmal änderte sich die Melodie, manchmal der Text, oder gar beides. Diese alten Versionen sind hauptsächlich für jene gedacht, die selber Lieder schreiben, oder gerade damit beginnen wollen. Sie können so an Hand eines bekannten Liedes hören, wie es ursprünglich einmal geklungen hat. Und was sich später daran geändert hat.
 
Ich habe mich entschlossen auch diese alten, teilweise überholten Fassungen dem Interessierten zum Anhören anzubieten. Sie stellen für mich nur ein Zeitdokument und eine Arbeitsgrundlage dar. Bei vielen dieser Aufnahmen stimmen die Texte / Melodien nicht mehr, doch findet sich bei jeder Aufnahme immer ein Link zum aktuellen Lied mit allen notwendigen Dateien. So erfreut Euch am uralten "Roter Wein im Becher", wie er zu Beginn geklungen hat. Staunt über das "Verlorenes Glück" als Ballade, heute mit "Die Nixe" betitelt und vielen weiteren Liedern, die einem so oder so bekannt vorkommen mögen.



Zum Erlernen eines meiner Lieder bitte nur die Hörprobe auf der Liederseite verwenden. Bei jeder Werkstatt-Hörprobe führt ein Link direkt zum entgültigen Lied.

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Jürgen Sesselmann (mayer)
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