Einzelne Gedichte und Lieder

von Günter Sachse

 


 
Nun löst der Weg sich vom Gewühl der Straße
und biegt in schneeverhüllte Felder ein.
Ein zages Licht blinkt fern, und fahler Schein
erhellt den weißen, nachtverhangenen Rain.
Tief stapfen unsre Füße eine Gasse.
 
Schneewasser dringt bald sacht in unsre Schuhe.
Wir achten's nicht. Ein frischer Ostwind weht.
Durch Kiefernwald zur kleinen Brücke geht
der Weg, der wo die alte Mühle steht.
Dann nimmt das Dorf uns auf in seine Ruhe.
 
 
Günter Sachse, Januar 1941
 


Beginn des Gedichtes " Silvesterfahrt ins Landheim " aus : Freundesgabe, 1992 — Arbeitskreisfür deutsche Dichtung eV., Göttingen


Sommer auf dem Lande, 2013 – Öl auf Sperrholz
(c) Piotr Olech, Polen


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