Bilder der letzten Monate

von Piotr Olech


 
Sinnend alleine an einem fernen Strandufer
 
Es war eine sehr angenehme Nacht im Biwak an diesem leeren Strand gewesen. Er hatte noch weit in die Nacht hinein am lodernden Feuer aus Schwemmholz gesessen und dem Rauschen der Wellen gelauscht. Um so mehr war der Einsame Wanderer überrascht, am nächsten Morgen die junge Frau lesend am Strand vorzufinden. Weit und breit gab es hier kein einziges Fischerdorf, sie war wohl mit dem kleinen Boot für eine längere Rast angelandet. Anscheinlich gefiel ihr dieser einsame Flecken am Meer genauso gut wie ihm. Eine Seelenverwandte vermutete er, und gedachte ihre entspannte Ruhe nicht zu stören.
 


Am Strand von Mechelinki, 2010 - Öl auf Leinwand
(c) Piotr Olech, Polen


—> zur Website von Piotr Olech


Wer Interesse an bestimmten Bildern des Malers hat, wende sich bitte per eMail direkt an ihn, oder verwende die Kontaktseite seiner eigenen Internetpräsentaion. Alle Anfragen können in deutscher Sprache an ihn gerichtet werden. Er fertigt auch Auftragsarbeiten im seinem Malstil an, auch dazu alle Nachfragen bitte direkt mit dem Kunstmaler Piotr Olech klären.


Neuere Arbeiten

 

(c) Piotr Olech, Polen


Dieses Stilleben nach Eduard Manet, einem französischen Maler des 19. Jahrhunderts, ist eine weiteres Bild der "Studien alter Meister" des polnischen Malers Piotr Olech. Diesmal übt sich dieser an der Farbkomposition des Impressionismus Frankreichs. Das Originalgemälde entstandt 1882 in Öl mit den Maßen 24,0 x 33,0 cm. Heute wird es in Amerika in der "National Gallery of Art" in Washington, DC ausgestellt ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Das Stilleben dieses Spätsommerstrausses malt uns die Stimmung aus jener kurzen, heissen Jahreszeit. Die verwandten Blumen in der emaillierten Blechkanne sind Boten der beginnenden Ernte auf den Getreisefeldern, in deren Nähen man diese farbenprächtigen Blüten oft erblicken kann. Auf einsamen Wanderungen in jenen Tagen wird man ihnen täglich begegnet ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Das Stilleben der Sonnenblumen in einer weißen Porzelanvase steht klar für die warmen Sommermonate. Die Sonnenblume ist eines der bekanntesten Symbol für diese Jahreszeit. So schlicht das Blumengebinde auch erscheinen mag, so beliebt sind diese Blüten unter den Menschen. Ihr Bild gilt oft ebenso so für das einfache Leben auf dem Land. Sie nicht nun ausnehmend wunderschön ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Das war wieder einmal einer der besonders guten Tage, lachte der Einsame Wanderer vor sich hin, während sein Schritt raumgreifend über die Steine des Weges flog. So sollte es immer sein, denn so konnte er den nächsten Ort vielleicht sogar noch heute Abend erreichen. Und mit etwas Glück hatte das Dorf eine Schenke, in der er nach langer Zeit wieder einmal einkehren könnte ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Würde die Bäuerin, die mit dem Einspänner gerade zum Markt fuhr, anhalten, um ihn mitzunehmen? Es würde eng werden auf dem einachsigen Holzwagen. Doch frisch gewagt, mehr als vorbeifahren konnte sie ja nicht. Der Einsame Wanderer war es leid, sich über die morastige Landstraße zu quälen. Bei jedem zweiten Schritt versuchte der Schlamm ihn am Boden zu halten ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Der farbenwütige Herbst strich wieder durch die Wälder. Der Einsame Wanderer genoß diese kurzlebige Jahreszeit besonders dann, wenn die strahlende Sonne alles zum Leuchten brachte. Da flogen die Meilen nur so unter seinen Füßen dahin. Leider gab es aber auch jene Tage, in denen man sich in eine trockene Ecke kauerte, und wartete, daß der herbstliche Nieselregen endlich aufhören würde ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Überraschend traf er auf diese allein stehende Bauernkate. Er hatte mit dem nächsten Dorf erst in etwa zwei Tagen gerechnet. Doch dieses kleine Bauernhaus war für ihn wahrlich ein Wink des Himmels. Hier konnte der Einsame Wanderer sein Glück versuchen und er konnte um ein Quartier für diese Nacht anfragen. Vielleicht hatten die Menschen ein Einsehen und luden ihn in ihr Haus ein ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Um die vor ihm liegende kleine Stadt zu umgehen, hätte einen sehr großen Umweg bedeutet und dazu hätte er noch ein kleines Gebirge durchsteigen müssen. Deshalb entschloß sich der Einsame Wanderer diesmal das Städtchen zu besuchen. Ein Ort, der ihm dazu noch unbekannt war. Nach Speis und Trank gedachte er aus diesem Anlaß einmal ein Konzert zu besuchen. Nur selten hatte er dazu eine Gelegenheit ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Gerade hatte er das trockene Heideland hinter sich gelassen, als er auf den jungen Bauernburschen traf. Der sollte eigentlich wissen, daß er auf keinen Bach den nächsten Tagesmarsch treffen würde. Hatter er für sich und seinen Hund keinen Wasserbehälter dabei. Vielleicht würde er die Heide ja nicht durchqueren wollen und kehrte wieder um. Der Einsame Wanderer konnte ihn zumindestens befragen, wie weit es noch bis zum nächsten Dorf sein würde ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Als er die Bäuerin bei der Pilzsuche erblickte, floß ihm bereits das Wasser im Munde zusammen. Das war wirklich eine gute Idee für heute Abend, so würde auch er am Nachmittag sich auf die selbe Suche begeben. Warum sollte er nicht heute mal früher sein Biwak am Wald aufschlagen, das nächste Bauerndorf sollte halt warten. Das Wetter war vorzüglich, es fehlte ihm nur noch frisches Wasser ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Auf die alte, verfallene Bauernkate war er am Mittag getroffen. Sie gab vielleicht ein gutes Quartier für die heute Nacht ab. Vielleicht enthielt der Brunnen noch trinkbares Wasser. Dazu benötigte er aber ein langes Seil, daß er natürlich nicht mitführte. Vielleicht war in dem alten Haus etwas zu finden. Sonst müßte er sich noch im Hellen auf die Suche nach einem kleinen Bach begeben ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


In dem kleinen Städtchen angekommen, traf er auf zwei Frauen in ihren Tratsch vertieft. Wie schön still war es doch auf dem Land, dachte der Einsame Wanderer bei sich. Doch dafür konnte er sie beide in der Gasse nach dem Weg des nächsten Gasthofes fragen. Heute mußte er hier übernachten und sich mal wieder eine gekochte Mahlzeit gönnen. Zu oft hatte er in letzter Zeit im Biwak am Wald schlafen müssen ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Dies war bis hier her ein anstrengender Marsch gewesen. Der schwere und nasse Schnee klammerte sich geradezu an seine Schuhe. Das diesige Wetter hebte auch nicht gerade seine Laune. Der Einsame Wanderer hatte sich von diesem Wald etwas anderes erwartet. Für ein Biwak war das Wetter einfach nicht kalt genug, es war hier überall zu naß. Also hieß es für ihn verbissen weiter zu ziehen ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Die Sonne schimmerte sanft durch die letzten Blätter der umstehenden Bäume. Heute Nacht war der erste Schnee gefallen. Jetzt war der Winter endgültig ins Land gezogen. Zwar war es nachts noch nicht so frostig kalt, wie es bald sein würde, aber der erste Pappschnee brachte den Einsamen Wanderer trotzdem dazu, etwas langsamer voran zu kommen. Aber da die Steigungen hier im Wald ganz sanft verliefen, stellten sie für ihn keine zusätzlich Belastung dar. Im Gegenteil die sanften Sonnenstrahlen beflügelten seinen Schritt ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Diesmal konnte er sich nur einen alten, querköpfigen Narren schelten. Wie war er bloß im Tal auf diese verrückte Idee gekommen, nach Winterbeginn noch in die Berge aufzusteigen? Jetzt konnte er nur hoffen, daß die kleine Bergkapelle ebenso geöffnet war wie ihre großen Schwestern in der Ebene. Sonst blieb ihm nur eine Bleibe in frostiger Nacht in dem Bergwäldchen übrig, denn er hatte nicht mehr genügend Tageslicht für einen sicheren Abstieg … mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Dies würde sicher ein besonders schöner Wintertag am See werden. Darin war sich der Einsame Wanderer sehr gewiß. Schon als er in seinem Biwak am Ufer erwachte, genügte ihm dazu nur ein Blick zum Himmel. Er war sich deshalb garnicht sicher, ob er heute noch weiterziehen sollte. Nicht oft traf er bei seinen Wanderungen auf einen einsamen See. Und im Winter war dies für ihn noch etwas besonderes … mehr

(c) Piotr Olech, Polen


In diesem Bouquet wird der Erstfrühling wunderbar eingefangen. Nur vereinzelte Blüten stechen bunt hervor und an einigen Ästen zeigen sich zaghaft die ersten farbigen Tupfer. Noch findet man an den Hecken die Hagebutten an den Zweigen. Es sind eben die ersten zaghaften Schritte des Frühlings, wie er eben zu Anfang März zu erwarten ist. Die leuchtend grüne Porzellanvase bildet einen schönen Kontrast zu den blauen Blumen ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Trotz des schönen Winterwetters hatte er heute einen schlechten Tag hinter sich. Zweimal hatte er sich doch für die falsche Abzweigung eines Weges entschieden, was ihn Stunden gekostet hatte. Der Einsame Wanderer war darüber doch sehr enttäuscht, da er jetzt sein gewünschtes Ziel an diesem Tage nicht mehr erreichen konnte. Und trotzdem war ihm Fotuna doch noch hold gewesen, als er den Eingangsturm eines Landgutes vor der Dunkelheit erreichte. Hier würde er jetzt um eine Übernachtungsmöglichkeit anfragen ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Das war letzte Nacht in dieser Bauernkate ein wunderbares Nachtquartier gewesen. Der Einsame Wanderer blickte noch einmal zurück und beobachtete die Morgensonne bei ihrem Anstieg. Jetzt lag wieder ein schöner Wintertag vor ihm und sein Weg würde heute lang werden, denn die nächste Ansiedlung lag einen strammen Tagesmarsch entfernt. Er hoffte auf leicht gangbare Waldwege ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Das Haus hätte er gestern abend entdecken müssen, dachte der Einsame Wanderer bei sich, als er den kleinen Ort am Morgen gen Norden verließ. Dann hätte er gestern hier um Quartier anfragen können und nicht im Park die letzte Nacht verbringen müssen. Nach seinem abendlichen Essen im einzigen Gasthof der kleinen Stadt, hatte er dort leider kein Zimmer mehr bekommen können, denn sie waren bereits belegt gewesen. Wie halt das Schicksal so spielt, doch hoffte er, das mit ihm im nächsten Dorf das Glück ein wenig gütiger sein würde ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Das Arbeitspferd und sein führender Bauer trabten müde nach vollbrachter Heuernte wieder dem heimatlichen Stall entgegen. Der Tag hatte die Mittagszeit gerade überschritten, doch lag noch ein längerer Weg vor den beiden. Der Einsame Wanderer wäre gerne mit dem Duo ein Stück des Weges mitgefahren, doch leider fuhren sie in die genau entgegengesetzte Richtung, in die er selber ziehen mußte ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Das Stilleben des bunten Ahornzweiges in einer grünen Glasvase steht bildhaft für den leuchtenden Hebstmonat Oktober. Der leuchtend gelbe Ahornbaum ist ein Synomym für diese Jahreszeit. So schlicht die Anordnung des kurzen Zweiges auch erscheinen mag, so beliebt ist dieses Gesteck doch bei naturverwunden Menschen. Ihr Bild gilt ebenso für den Wechsel der Jahreszeiten. Auch ruft er den Betrachter ganz klar zu: Der Winter steht bald vor der Tür ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Ein Stilleben mit bunten Ahornbättern in einer weißen Glasvase steht bildhaft für den leuchtenden Hebstmonat Oktober. Der leuchtend gelbe Ahornbaum ist ein Synomym für diese Jahreszeit. So schlicht die Anordnung des kurzen Zweige auch erscheinen mag, so beliebt ist dieses Gesteck doch bei naturverwunden Menschen. Ihr Bild gilt ebenso für den Wechsel der Jahreszeiten. Auch ruft er den Betrachter ganz klar zu: Der Winter klopft bald an der Tür ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


text ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


text ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Auf die alte, verfallene Bauernkate war er am Mittag getroffen. Sie gab vielleicht ein gutes Quartier für die heute Nacht ab. Vielleicht enthielt der Brunnen noch trinkbares Wasser. Dazu benötigte er aber ein langes Seil, daß er natürlich nicht mitführte. Vielleicht war in dem alten Haus etwas zu finden. Sonst müßte er sich noch im Hellen auf die Suche nach einem kleinen Bach begeben ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


Der Einsame Wanderer zieht einen verschneiten Landweg entlang. Die Zulawski Weiden begleiten ihn still, ebenso still wie er heute selbst ist. Er hängt seinen Gedanken nach, denn das diesige Winterwetter verbirgt den Horizont vor ihm. Wie weit entfernt liegt das nächste Dorf? Keine Silhouette in der Ferne wird es ihm ankündigen. So zieht er versonnen seinen Weg. Heute ist ein Tag zum Nachdenken. ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


text ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


text ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


text ... mehr

(c) Piotr Olech, Polen


text ... mehr



nach oben

(c) 2009-2021 - Alle Rechte vorbehalten
Jürgen Sesselmann (mayer)
Zur Nutzung meiner Lieder und Geschichten