Lampioon küßt Mädchen und kleine Birken

Abenteuer eines Wanderers

von Manfred Hausmann

 

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Roman


Lampioon küßt Mädchen und kleine Birken, 1928

(c) Manfred Hausmann — 21.-30. Tausend, Leinen


Ein junger, sehr zarter Mensch lädt, gepeinigt durch erlittenes Unrecht, mit dem er nicht fertig wird, schwerste Schuld auf sich, verliert den Anschluß an die Welt der Familie und des Berufslebens und beginnt zu wandern. Wandern aus Beruf und mit derselben, fast dämonischen Entschiedenheit, mit der er die Vergangenheit hinter sich geworfen, als Vagabund, auf die Straßen, in Wäldern und Schenken lebend. Viele Landschaften gleiten in filmhaftem Wechsel an den Augen des Lesers vorüber, die Nordseeküste, die großen einsamen Moore Niederdeutschlands, Flüsse, Hügelland, Gletschergipfel der Alpen, die wirre Welt der Städte. Seltsame Menschen tauchen auf, stehen scharf umrissen wie im Lichtkegel eines Scheinwerfers und tauchen in Nacht zurück: ein schönes, blumenzartes Mädchen, ein wildes, von Trieben geschütteltes Weib, ein gütiger alter Professor, Bauern, Landstreicher, Verbrecher. Mit seinem reichen Innenleben, seinen über den Durchschnitt feinen Sinnesorganen wirbt Lampioon um die Geheimnisse der Natur und lauscht ihr Wunder und Märchen ab, wie sie in dieser Feinheit undleisesten Abtönung ganz, ganz selten empfunden werden.

aus dem Klappentext des Buches.

Umschlaggestaltung Professor Hans Meid, Berlin


272 Seiten, gebundene Ausgabe, Leinen mit Schutzumschlag, Farbschnitt, Format 13,6 x 19,8 cm, 1928 — 21. bis 30. Tausend, Carl Schünemann Verlag, Bremen




Inhaltsverzeichnis:

Inhalt

- Der Wanderer Namens Lampioon
- Schnee und Sterne
- Das Wachslicht
- Vorfrühling
- Unterwegs
- Der Brief an Bettina
- Ein wenig Musik
- Sturm über den Heidewäldern
- Berliner Legende
- In der Eisenbahn
- Lampioon träumt umher
- Zwei Mörder lieben das Leben
- Seufzer überm Rhein
- Der Spaziergang in die Wolken
- Das Trachtenfest in Passau
- Ingeborg
- Die kleine Birke


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