Einzelne Gedichte und Lieder

von Manfred Hausmann

 


 
Die Wegspur führt verschneit und ohne
Ankunft dahin, ein dünner Streif.
Ein Birkenbäumchen senkt die Krone
unter der Last von rauhem Reif.
 
Dahinter schweigt das weite Land,
das fahl von Eis und unberührt
im Kälterauch und fernen Rand
des Abendhimmels sich verliert.
 
Bin ich hier recht? Ist dies die Ferne,
ist dies der Pfad, der mir gemäß?
Kein Ziel, kein Ruf und keine Sterne,
nur Dämmergrau und Licht des Schnees.
 
 
Manfred Hausmann
 


Beginn des Gedichtes " Am Rande der Ewigkeit " aus : Alte Musik, 1941 — 1. Auflage, S. Fischer-Verlag, Berlin



Burg Ludwigstein, Holzschnitt


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Jürgen Sesselmann (mayer)
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