Tagwerk - Siebenter Teil

Die neuen Lieder aus dem Jahre 2014

 


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19. Oktober 2014


Die Klampfen erklingen

Eine weitere Bockreiter CD »Die Klampfen erklingen« liegt nun nach 2-monatiger Aufnahmezeit vor. Dieses Mal singt der Singkreis der Altordensbrüder Lieder aus dem Liederbuch »Horridoh - Alte und neue Lieder der Nerother «. Ein Strauß aus 21 bekannten Liedern wurde hierfür ausgewählt. Lieder, die den meisten unter uns vertraut sein dürften. Diesmal haben wir alle Titel ausschließlich in nerothaner Singweise aufgenommen — Gitarren, Kontrabaß und Gesang. Als Kostprobe »Steuermann hoo!« von turi (Kurt Kremers 1920-1991).


Steuermann hoo! - Drei Strich nordwestnord

Bockreiter CD 12 - Die Klampfen erklingen (2014)

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4. Oktober 2014


Heide, 2014

(c) Piotr Olech, Polen

"... du, Heideröslein fein, sei auf der Hut, wenn’s wieder um dich kracht und knallen tut ..." Die Idee zu dieser Persiflage verdanke ich dem Texter und Komponisten Hans Hee (1924-2009), der diese 1955 für die Peheiros geschrieben hatte. Im Gegensatz zur Vorlage handelt mein Lied von der Blume Heiderose, die dem Manövertreiben einer grünen Truppe, den Gärtnern der Nation, ahnungslos gegenübersteht. Ein Lied für all jene, die mal wieder eines mit lustigem Inhalt singen möchten. "... doch Panzerketten laut walzen sich durch ihren Traum und durch das Heidekraut ..."

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Heideröslein - In der grünen Heide eine Blume / WS 16

Werkstatt XVI


10. September 2014


Landstraße, 2014

(c) Piotr Olech, Polen

"... kennst du das Dorf, Gesell, das vor uns liegt und sich so glücklich an die Hügel schmiegt ..." Diese Verse von Börries, Freiherr von Münchhausen stammen vermutlich aus seiner Studienzeit in Göttingen um 1897, oder waren von dieser geprägt. In jener Zeit drehten sich viele seiner Gedichte um das Wandern in der Natur. Die erste Veröffentlichung, die mir vorliegt, stammt aus » Ritterliches Liederbuch « von 1903. Die einfachen Worte entsprechen unserem eigenen Erlebnishorizont – ein typisches Lied der Straße. "... wohl keiner weiß. was dort sich uns erfüll, nun denn, was Gott und was die Stunde will ..."

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Eines Wandernden Lied - Weißt du, wo heut er sich zur / WS 16

Werkstatt XVI


24. August 2014


Sonne im Wald, 2013

(c) Piotr Olech, Polen

"... im ersten matten Dämmer thront der blasse, klare Morgenmond ..." Diese vertonten Verse von Detlev von Liliencron werden wohl mehr die Älteren unter uns ansprechen. Für und für, eine alte Redewendung für immer wieder, beschreibt den Ablauf eines Tages. Die Verse schließen mit den selben Zeilen, mit denen das Gedicht beginnt, so daß man also das Lied immer und immer wieder singen könnte. Den letzten 2-Zeiler ".. und langsam frißt und frißt die Zeit .." verwandte ich als Refrain für alle Strophen. Nur er vermag diesem Kreislauf ein jähes Ende zu setzen.. Die Melodie ist ähnlich wie der Text angelegt, man könnte auch sie ebenso reihum weitersingen. "... und langsam frißt und frißt die Zeit und frißt sich durch die Ewigkeit ..."

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Für und für - Im ersten matten Dämmer thront / CD 13

Bockreiter CD 13 - Uns zieht ein Sehnen (2015)


17. August 2014


Am Brunnen, 1922

(c) Wojciech Kossak, Polen (1856-1942)

"... und ist auch diese Kleine die Schönst’ nicht auf der Welt, so gibt es doch just keine, die besser mir gefällt ..." Diese Mal ist es ein frühes Werk von Joseph von Eichendorff dem ich eine Melodie schenkte. Der Inhalt sei hier schnell erzählt. Ein einfacher Reitersoldat sein kluges Pferd lobend begibt sich auf den Weg zu seiner Geliebten. Sie wohnt auf einem Schloß und dem Reiter ist sie die derzeit Einzige. Zumindesten bis sie vom Freien spricht, denn dann schwingt er sich wieder auf sein Roß und läßt die Geliebte, seine eigene Freiheit doch mehr liebend, auf dem Schlosse zurück. "... und wenn sie spricht vom Freien: Schwing’ ich mich auf mein Roß, so bleibe ich im Freien, und sie auf ihrem Schloß ..."

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Der Soldat - Ist auch nicht schmuck mein Rößlein / WS 16

Werkstatt XVI


31. Juli 2014


Märzwetter, 2011

(c) Piotr Olech, Polen

"... die langen Straßen locken, der Süden ruft im Wind. Ich kann zu Haus nicht hocken, sobald der März beginnt ..." Auch bei dieser Vertonung von Attila mußte ich noch etwas nachbessern. Die Melodie von 2012 klang doch noch etwas kantig. Ihr fehlte das Quäntchen Weichheit, daß eingesungene Melodien auszeichnet. Ich habe mich bemüht diesem Ideal nahe zu kommen. Denn bereits in der alten Werkstattaufnahme hatte ich unbewußt Einiges deutlich besser vorgetragen, als es die alten Noten eigentlich vorsahen. "... ach, Liebste, sei nicht sauer, es treibt mich fort von dir. Du hast nicht Grund zur Trauer, treu bin ich dort wie hier ..."

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März - Der März taucht schon die Straßen / WS 16

Werkstatt XVI


28. Juli 2014


Es ist schön, 2009

(c) Piotr Olech, Polen

"... das alte Haus, die weißen Steine, Gitarrenklagen überm Strand ..." Wie konnte ich denn das überhören? Ich will es mal meinem Überschwang nach einer geglückten Melodie zu Gute schreiben. - Beim Erstellen meiner kleinen Notensätze kam ich so auch zu dem Lied Kreta von 2011. Bei der Melodie "schläft man ja ein" ! Ruhige Lieder bei passender Gelegenheit sind ja etwas sehr Schönes, doch diese Melodie, also wirklich? - Nun habe ich den Versen von Attila eine ihnen schwungvollere und hoffentlich auch treffendere Melodie geschenkt. "... des Rotweins Blut im Mondenscheine zerrann und schwand in meiner Hand ..."

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Kreta - Der Mond im Rotweinglase funkelnd / WS 16

Werkstatt XVI


23. Juli 2014


Markfrau in Sieradz, 2013

(c) Piotr Olech, Polen

"... wenn blaken blaß die Öllaternen, steht König Mond uns in den Sternen, zieh’n frank und frei wir durch Tavernen ..." Lieder über lange und schöne Feste gibt es etliche, die auch gerne in den Gruppen gesungen werden. Trotzdem habe ich den Kreis um ein Weiteres ergänzt. Die Verse umschreiben den nächtlichen Umzug einiger Nachtschwärmer durch die Schenken und Tavernen der Umgegend. Sie erzählen davon, was diese Zecher dabei so erleben. Und auf jeden Fall wollen diese bis zum nächsten Morgen durchfeiern. "... kredenzen uns aus tiefem Keller die drallen Mägde dann nicht nur den alten Muskateller ..."

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Mondzecher - Grüßt wieder hoch von seinem Throne / WS 16

Werkstatt XVI


7. Juli 2014


Bei der Windmühle, 2012

(c) Piotr Olech, Polen

"... doch im Feuerkreise weht voll Überschwang nachtwärts wieder leise dann unser Fahrtgesang ..." Ein schlichtes und kurzes Fahrtenlied wollte ich schreiben, doch alle meine Melodien, die mir dazu einfielen, verlangten einfach nach mehr Text. Mehr Text als meine vier kurzen Zeilen hergaben. Am Ende hatte sich jede Strophe dann verdoppelt.
Die Verse erzählen ein wenig über den Ablauf eines Fahrtenalltags, jede Strophe für eine markante Tageszeit. Und natürlich zum Schluß "die Nacht", als wichtigste Tageszeit für uns Reisende. Nur in ihr entstehen all jene großen und kleinen Feste. Feiern an die wir immer wieder mit Freuden zurückdenken. Unvergessliche Momente unter uns Fahrtengängern. "... ziehen dahin, wie der Wind auch weht, denn was schert uns sein Grund ..."

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Voller Unrast - Hat die Morgensonne uns zur Fahrt / WS 16

Werkstatt XVI


29. Juni 2014


In den letzten Monaten sind wieder einige neue Lieder entstanden, für mich der Anlaß wieder eine weitere Werkstatt-CD aufzunehmen. Nun stehen die letzten 9 Lieder auch als gesungene Hörprobe bereit. Viele können mit den Noten, oder den Midi-Dateien wenig anfangen. Sie erhalten erst den rechten Eindruck zum Lied durch eine gesungene Hörfassung.


—> Archiv der Werkstattaufnahmen

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Bjarnis Lied - Westwärts jage stolzes Drachenboot / WS 15

Werkstatt XV


26. Juni 2014


Lieber polnischer Soldat, 1934

(c) Wojciech Kossak, Polen (1856-1942)

"... stoßt an mit vollen Krügen, genießt in tiefen Zügen, Fortuna schenket aus ..." Das Katzbalger Tanzlied erzählt recht stilisiert aus dem Leben der Landsknechte des 16. Jahrhunderts unter Kaiser Maximilian. Ihr schlichtes Schwert wurde der Katzbalger genannt. Sein Name war dem Balgen von Katzen entlehnt worden. Da es recht kurz war, konnte es nur zum Nahkampf eingesetzt werden. Dieses Mal habe ich mich selber an diesem Thema versucht und nicht ein altes Gedicht dazu vertont. Verkürzt läßt sich das Lied mit den wenigen Worten "Katzbalger Tanz, Schankhaus & Fortuna, Weiberrock und Gevatter Tod" umschreiben. "... Katzbalger tanzen, terum, tum, tum, mit Trummen und Pfeifen im Land herum ..."

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Katzbalger Tanzlied - So durstig wie die Klingen / WS 15

Werkstatt XV


14. Juni 2014


Spaziergang, 2009

(c) Piotr Olech, Polen

"... und keine Schenke weit und breit, wo nicht schon Schulden prangen. Nicht eine Dirne lupft ihr Kleid, werd’ nur vom Geiz empfangen ..." Dieses Lied hat nun wirklich einen sehr, sehr langen Weg hinter sich. Im Dezember 1977 nahm ich die Melodie ohne Worte dazu auf Band auf, vergaß diese aber schon bald wieder. Jahrzehnte schlummerten dann viele Bandcassetten in einer Kiste und begleiteten mich auf etlichen Umzügen. Ich ahnte inzwischen nicht einmal mehr, was auf diesen Bändern festgehalten sein könnte. Erst 2014 begann ich diese erstmals zu durchforsten und staunte nicht schlecht, auf was ich dabei stieß. Ich hatte eine Zeitkapsel gefunden. Vor mir lagen meine allerersten Werkstattaufnahmen, so zum Beispiel der "Rote Wein im Becher" gesungen und aufgezeichnet kurz nach seinem Entstehen. Und auch diese verschollene Melodie ohne Text, der ich im Juni nach über 30 Jahren endlich einen Liedtext schenken konnte. Ich habe die alte Melodie so belassen, wie ich sie seinerzeit aufgezeichnet hatte. Ein neues Lied und doch schon ein Relikt aus vergangenen Zeiten. – Der Text selber erzählt von einem Schnorrer, der sich nicht einmal davor scheut, den Herrgott anzupumpen. "... selbst auf den Höfen jedes Kind, so häßlich sie auch seie, und tumb dazu, sagt doch geschwind: Daß sie mir nichts mehr leihe ..."

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—> zur Werkstatt 1977
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Der Nassauer - Ade, ruf' ich euch Mägden zu / WS 15

Werkstatt XV


10. Juni 2014


Husar der großen Armee, 1907

(c) Wojciech Kossak, Polen (1856-1942)

"... wir pflücken die Rose, wir saugen den Duft und streuen sie dann in die flatternde Luft ..." Dieses Mal habe ich mich erneut einem Gedicht von Nikolaus Lenau zugewandt. Das "Reiterlied" erzählt mehr von der geistigen Haltung jener Reiter, als von den heroischen Schlachten selber. Beschreibt mehr eine Gesinnung, die uns selber nicht ganz fremd ist. Der zaghafte Stubenhocker wird hier verspottet, ob seiner Sorgen um sein Wohlsein und sein Zaudern im Leben. Im Gegensatz dazu die Reiter, die in Lenaus Versen als Symbol für Wagnis, aber auch für Übermut stehen. Wofür sie dann am Ende des Gedichtes auch einen Kelch vom Tod persönlich überreicht bekommen."... dem Reiter kredenzt auf sein stürmisch Gebot den ersten, den feurigsten Trunk ihm der Tod ..."

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Reiterlied - Wir steifen durchs Leben im schnellen Zug / CD 13

Bockreiter CD 13 - Uns zieht ein Sehnen (2015)


8. Juni 2014


Sonnenaufgang am See, 2013

(c) Piotr Olech, Polen

"... westwärts jage stolzes Drachenboot, sicher trage uns ins Abendrot ..." Dieses Lied handelt von dem isländischen Steuermann Bjarni Herjólfsson, der als ein möglicher Entdecker Amerikas gehandelt wird. Auf seinem Weg von Island nach Grönland kam er in einer Schlechtwetterfront vom Kurs ab. Nach dem der Himmel wieder aufklarte und er sich neu orientieren konnte, sah er linker Hand ein unbekanntes Land vor sich. Er drehte jedoch ab, da diess Land nicht den Beschreibungen seines Zieles Grönland entsprach. Einige Jahre später kaufte sein Landsmann Leifur Eiríksson ihm ein Schiff ab und segelt in Richtung jenes beschriebenen Landes, fand dieses und legte auch an. – Die Idee und erste Verse stammen bereist aus dem Jahr 1984, die ich stark überarbeitete habe. Ebenso erhielten sie eine neue Melodie. "... gleite durch Wogen, schneide steil den Gischt. Sei uns gewogen, wenn der Wind auffrischt ..."

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Bjarnis Lied - Westwärts jage stolzes Drachenboot / CD 13

Bockreiter CD 13 - Uns zieht ein Sehnen (2015)


6. Juni 2014


Horridoh - 1958

Eine weitere Bockreiter CD »Die Klampfen erklingen« macht gute Fortschritte. Dieses Mal singt der Singkreis der Altordensbrüder Lieder aus dem Liederbuch »Horridoh - Alte und neue Lieder der Nerother«. Ein Strauß aus 20 bekannten Liedern wurde hierfür ausgewählt. Lieder, die den meisten unter uns bekannt sein dürften. Die CD müßte nächsten Monat fertig werden. – Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen, steht ein kurzer Auszug des Liedes »Mich lockten die Wolken am Himmelszelt«, hier eine alte Aufnahme der Bockreiter von 1991 aus der MC Fahren in den Tag, zum Anhören bereit. Die Worte stammen von C. L. Schaffner, in Erinnerung an Robert Oelbermann geschrieben, und die Melodie stammt aus der Feder von Erwin Klein.


Mich lockten die Wolken am Himmelszelt / MC - 1991

Bockreiter MC 5 - Fahren in den Tag (1991)

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1. Juni 2014


Auf dem Hof, 2014

(c) Piotr Olech, Polen

"... wenn im Winter wild sich raufen Spatzen um die Pferdehaufen. Tönt ein Schnarchen aus den Hecken, wenn sich fette Igel strecken ..." Einen Liedtext letzten Herbst begonnen, konnte ich nun endlich als eine kleine Humoreske vollenden. Mein ursprüngliches Konzept einer lustigen Naturbeschreibung änderte ich zu einer typischen Schnurre ab. Für jede Jahreszeit steht nun ein Tier mit seinen lustigen Eigenarten Pate in den Versen. Und als Höhepunkt finden die Wandervögel, als Beispiel einer besonderen Gattung, Erwähnung am Ende des Liedes. Natürlich schielte ich dabei auf die Nerother ob ihrer sympathischen Grillen. So genießt die Verse und schmunzelt über die schrulligen Facetten der erwähnten Fauna. "... wenn im Sommer in den Auen Wandervögel Fische klauen. Sind durchzechte Sommernächte voller Eulen und Schluckspechte ..."

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Buntes Leben - Wenn im Herbst sich Äste biegen / WS 15

Werkstatt XV


26. Mai 2014


Lustige Fahrt 1, 2010

(c) Piotr Olech, Polen

"... Marie, die wolln wir lieben, Marie, die kost kein Geld. Marie, da wird getrieben was jedermann gefällt ..." Solch ein Text schreit förmlich danach ein Lied zu werden. Natürlich stammt er wieder aus der Feder von Hans Leip. Die einzelnen Verse hatte er geschickt in einen seiner Romane gestreut.
Fast zwei Jahre geduldigen Probierens bescherte mir dann eines Morgens das sehnlichst Gesuchte, die richtige Melodie. Leider brachte ich diese nicht gleich zu Papier und am Abend ward sie mir wieder still entschwunden. Genauso still, wie sie mir erst am Morgen gekommen war. Aber diese neue Weise halte ich persönlich sogar für noch treffender, doch urteilt darüber am besten selbst. "... ein Kind hat sie geboren, kein Bett und auch kein Stroh. Die Unschuld war verloren, und keiner wußte wo ..."

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Nur mit Marie - Marie, die wolln wir lieben / WS 15

Werkstatt XV


14. Mai 2014


Wiekhaus in Neubrandenburg, 2013

(c) Piotr Olech, Polen

Das Thema der "Fahrenden Schüler" ist von einer Viezahl von Dichtern aufgegriffen worden. Die Aussagen in ihren Gedichten sind auch recht ähnlich, doch gefiel mir die Variante von Victor von Scheffel besonders gut. Beschreibt sie mein eigenes studentisches Empfinden doch sehr treffend. War ich doch viel lieber auf Fahrt als paukend im Hörsaal. Folgerichtig gönnte ich mir dann auch ein Urlaubssemester um die "Baustile in den USA" zu studieren. So stand es zumindestens in der Begründung meines Antrages, doch in Wahrheit genoß ich nur ausgiebig das nerothane Fahrtendasein in Nordamerika. "... Nun soll es auf die Wand'rung gehn, studieren hab’ ich satt. Leb wohl! Das Scheiden fällt nicht schwer, du hochgelahrte Stadt ..."

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Abfahrt - Nun soll es auf die Wand'rung gehn / CD 13

Bockreiter CD 13 - Uns zieht ein Sehnen (2015)


9. Mai 2014


Chief Qua'quane, ?

(c) Sue Coleman, Canada

"... Durch weite Täler, durch enge Schluchten, in rasender Fahrt nur stetig stromab ..." Aus Gedichtfragmenten von 1982 ist dieser Liedtext entstanden. Er beschreibt eine 800 km lange Floßdrift auf dem Yukon River in Canada. Und erzählt von den vielen abenteuerlichen Gefahren, die einem als Flößer während einer langen Fahrt auf diesem wilden Fluß begegnen können. Es war jene Floßfahrt, auf der auch das Lied »Frühling dringt in den Norden« entstandt. "... Was für uns mag kommen, wir wissen's zu tragen. Als Flößer des Yukons durch Schnellen wir jagen ..."

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Lied der Floßfahrer - Durch weite Täler, durch enge / WS 15

Werkstatt XV


12. April 2014


Sansum Point, 2011

(c) Sue Coleman, Canada

"... Wie süß schmeckt uns im Dieselduft zum Meilenfraß ein Trucker Ride. ..." Nicht immer läßt sich all das umsetzen, was man sich so vorgestellt hatte. So auch in meinem neuen Lied » Auf nach Juneau «, einem weiteren Tramper-Lied aus Nordamerika. Eine puristische Country-Melodie wollte einfach nicht mit der deutschen Sprache harmonieren. So blieb mir dazu nur ein Kompromiß übrig, denn leicht zu singen sollte ein Lied doch vorrangig sein. "... So laßt uns weiter westwärts trampen! Pazifik, du stimmst uns so froh ... noch liegt so fern voraus Juneau ..."

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Auf nach Juneau - Ob Regen, Schnee, ob Sonnenschein / WS 15

Werkstatt XV


24. Februar 2014


Yukonflößer

Bockreiter singen mayer - CD 4

Nach zwei langen Jahren Arbeit und Freuden ist eine weitere Musik-CD Yukonflößer - Bockreiter singen mayer 4 im Singkreis der alten Ordensbrüder der Bockreiter vollendet worden. Diese weitere Sammlung neuer mayer-Lieder ist ähnlich wie ihre letzte CD » Bockreiter singen mayer 3 - Walzende Gesellen wieder mit 2/3 Vertonungen von anderen Dichtern und dem Rest eigener Texte angefüllt. Sie enthält ein weiteres Lied aus dem Amerika-Zyklus "Yukonflößer" und mit "Troika-Schlitten" eines aus dem Boreal-Zyklus. Als Hauptthema kann man diesmal den Inhalt mit Jahreszeiten und Landschaften betiteln. Doch gefällt mir persönlich auf dieser CD die Umsetzung der Vertonung eines Gedichtes von Manfred Hausmann nach seinen Erlebnissen im Ersten Weltkrieg "Nachtmarsch" am besten.

—> Informationen zur Musik-CD : Yukonflößer


Am Abend - Nun bin ich durch so manches Land gezogen / CD 11

Bockreiter CD 11 - Yukonflößer (2014)


2. Februar 2014


Altes Haus, 2013

(c) Piotr Olech, Polen

"... Und mußten gleich darauf verspüren, daß sich das Herz nicht trennen will ..." Erneut habe ich mich einem Gedicht von Attila zugewandt. Es erzählt melancholisch vom Blick zurück in die Jugend, von den verpaßten Gelegenheiten des eigenen Lebensfadens. Solch ein Thema wird dann wohl auch mehr die Älteren unter uns interessieren. Beschreibt es doch Momente, die dem eigenen Erfahrungskreis näher liegen, als dem "brausenden Jungenleben". Denn dieses sammelt erst jene einmaligen Erlebnisse für das eigene Selbst.
Doch genug der tiefschürfenden Worte und trübsinnigen Gedanken. Singt lieber ein munteres Lied und der Ausblick wird bereits ein viel besserer sein. "... Uns bliebe noch so viel zu sagen. Vorbei. Vertan. Der Bruch klafft weit ..."

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Die alten Tage - Als wir die Kumpanei verließen / WS 14

Werkstatt XIV


26. Januar 2014


Die neue Bockreiter CD macht gute Fortschritte. Der Singkreis des Ordens arbeitet derzeit an den Aufnahmen der verschiedenen Melodie-Instrumente. Nach Abschluß dieser Einspielungen wartet nur noch das langwierige Abmischen der Lieder auf uns. Mit der Vollendung dieser neuen Lehr-CD ist also dieses Frühjahr zu rechnen. Sie wird wieder Zweidrittel Vertonungen zu unterschiedlichen Dichtern und den Rest eigene Lieder beinhalten. – Um die Wartezeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, steht hier »Troika-Schlitten« aus meinem Boreal-Zyklus Pate für den kommenden Strauß neuer Lieder. Es liegt derzeit nur als Instrumentalsatz zum Anhören vor.


Troika-Schlitten - Drei Rosse hinstampfen / Satz

Instrumentalsatz


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Jürgen Sesselmann (mayer)
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